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Schlaf

DSIP

Delta Sleep-Inducing Peptide, Delta-Schlafpeptid
DSIP Molekuelstruktur

Überblick

Ein Nonapeptid, das erstmals 1977 aus dem Hirn schlafender Kaninchen isoliert wurde. DSIP wird intensiv in der Schlafforschung und als neuromodulatorisches Peptid mit Einfluss auf zahlreiche zentrale Regulationssysteme untersucht.

Steckbrief

Sequenz
Trp-Ala-Gly-Gly-Asp-Ala-Ser-Gly-Glu
Summenformel
C₃₅H₄₈N₁₀O₁₅
Molekulargewicht
848,82 Da
Aminosäuren
9
Halbwertszeit
~7–15 Minuten im Plasma
Herkunft
Natürlich (Säugerhirn) / synthetisch herstellbar

Wirkmechanismus

Der exakte Rezeptor von DSIP ist bis heute nicht eindeutig identifiziert. Das Peptid moduliert die Delta-Wellen-Aktivität im Schlaf-EEG und beeinflusst die Ausschüttung von Somatoliberin, Somatostatin und Opioidpeptiden. DSIP zeigt zudem antioxidative Eigenschaften und kann den zirkadianen Rhythmus modulieren.

Forschungsgebiete

  • Modulation der Delta-Wellen im Tiefschlaf (SWS)
  • Chronobiologie – Einfluss auf zirkadiane Rhythmik
  • Stress-Adaptation und ACTH/Cortisol-Modulation
  • Antioxidative und neuroprotektive Eigenschaften
  • Schmerzforschung – Modulation der Opioid-Rezeptor-Aktivität

Studien & Literatur

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Hinweis: Alle Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Dieses Produkt ist nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt und nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke geeignet.