Überblick
Das Grundtripeptid, aus dem GHK-Cu abgeleitet wird. GHK allein besitzt bereits bemerkenswerte Eigenschaften in der Genregulation und kann die Expression von über 4.000 Genen modulieren.
Steckbrief
Sequenz
Gly-His-Lys
Summenformel
C₁₄H₂₄N₆O₄
Molekulargewicht
340,4 Da
Aminosäuren
3
Halbwertszeit
~30 Minuten (im Plasma)
Herkunft
Natürlich vorkommend (Blutplasma, Speichel, Urin) / Synthetisch
Wirkmechanismus
GHK interagiert mit verschiedenen zellulären Rezeptoren und moduliert die Genexpression auf breiter Ebene. Es aktiviert SMAD-Signalwege, TGF-β-Kaskaden und DNA-Reparaturgene, während es gleichzeitig entzündungsfördernde und destruktive Genexpression hemmt. Die Kupfer-Chelatisierung (als GHK-Cu) fügt zusätzliche enzymatische und antioxidative Funktionen hinzu.
Forschungsgebiete
- Modulation der Expression von über 4.000 humanen Genen
- Hochregulation von Kollagen-, Elastin- und Glykosaminoglykan-Synthese
- Stammzell-Rekrutierung und Geweberemodeling
- Unterdrückung von NFκB-vermittelten Entzündungswegen
- Forschung zur Umkehrung von Genexpressionsmustern im alternden Gewebe
Studien & Literatur
Hinweis: Alle Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Dieses Produkt ist nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt und nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke geeignet.