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Regeneration

MGF

Mechano Growth Factor, IGF-1Ec, PEG-MGF
MGF Molekuelstruktur

Überblick

Ein Spleißvariante des IGF-1-Gens, die bei mechanischer Belastung von Muskelgewebe exprimiert wird. MGF aktiviert Satellitstammzellen und initiiert die Muskelreparatur nach Belastung.

Steckbrief

Sequenz
24 Aminosäuren (C-terminale Sequenz der IGF-1Ec-Spleißvariante)
Summenformel
C₁₂₁H₂₀₀N₄₂O₃₉S₂
Molekulargewicht
2.867 Da
Aminosäuren
24
Halbwertszeit
~5–7 Minuten (unmodifiziert) / ~mehrere Tage (PEG-MGF)
Herkunft
Synthetisch (basierend auf der humanen IGF-1Ec-Spleißvariante)

Wirkmechanismus

MGF wird durch mechanische Belastung (Mechano-Transduktion) in Muskelzellen exprimiert und wirkt autokrin/parakrin auf Satellitstammzellen. Es aktiviert deren Proliferation und hemmt gleichzeitig die Differenzierung, was den Pool an reparaturfähigen Stammzellen vergrößert. Im Gegensatz zum systemischen IGF-1 wirkt MGF primär lokal im belasteten Gewebe.

Forschungsgebiete

  • Aktivierung von Muskel-Satellitstammzellen nach mechanischer Belastung
  • Initiierung der Muskelreparatur- und Hypertrophie-Kaskade
  • PEGylierung verlängert Halbwertszeit für systemische Forschung
  • Neuroprotektive Effekte in ZNS-Ischämie-Modellen
  • Kardioprotektive Wirkung bei Myokardinfarkt-Modellen

Studien & Literatur

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Hinweis: Alle Informationen auf dieser Seite dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Dieses Produkt ist nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier bestimmt und nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke geeignet.