Nur 2 Tage Versand innerhalb Deutschlands! | Versandkostenfrei ab 100€
0,00 
0

Überblick zu Wirkmechanismus und Forschungsstand von CJC-1295 – ausschließlich zu Forschungszwecken.

Neu hier? Lies, unsere Smart Peptides Erfahrungen & Laborzertifikate.

Verfügbarkeit
Passende Forschungspeptide
Geprüfte Forschungspeptide – HPLC- & LC-MS-getestet, COA pro Charge, Versand aus Deutschland:
Ipamorelin ansehen →Tesamorelin

Was ist CJC-1295?

CJC-1295 ist ein synthetisches GHRH-Analogon, das die körpereigene Ausschüttung von Wachstumshormon (GH) anregt. Es leitet sich von den ersten 29 Aminosäuren des Releasing-Hormons GHRH ab.

Mit DAC vs. ohne DAC

Die Variante mit DAC (Drug Affinity Complex) bindet an Albumin und hat dadurch eine Halbwertszeit von mehreren Tagen. Die Form ohne DAC (Mod GRF 1-29) wirkt nur kurz und wird in der Forschung oft direkt mit einem GHRP kombiniert.

Studienlage

Frühe klinische Studien (Teichman et al., 2006) berichteten unter CJC-1295 mit DAC eine über mehrere Tage anhaltende Erhöhung von GH und IGF-1 gegenüber Placebo.

Kombination mit Ipamorelin

In der Forschung wird CJC-1295 häufig mit Ipamorelin gestackt – zwei Signalwege (GHRH und Ghrelin), die die GH-Ausschüttung additiv anregen.

Status & Einordnung

CJC-1295 ist in Deutschland nicht als Arzneimittel zugelassen und ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt. Ausführliche, gequellte Details im CJC-1295-Profil bei Peptid-Kompass.

Wirkmechanismus & die GH-Achse im Detail

CJC-1295 bindet an den GHRH-Rezeptor der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und regt die pulsatile Ausschüttung von Wachstumshormon (GH) an. Das freigesetzte GH stimuliert in der Leber die Bildung von IGF-1. Anders als die Zufuhr von exogenem GH bleibt bei der GHRH-Stimulation die körpereigene, pulsatile Rhythmik der GH-Freisetzung weitgehend erhalten – ein Grund für das anhaltende Forschungsinteresse.

CJC-1295 im Vergleich: GHRH-Familie und GHRPs

CJC-1295 gehört zur Familie der GHRH-Analoga. Verwandt sind Sermorelin (GHRH 1–29) und Tesamorelin (GHRH 1–44); CJC-1295 basiert auf einer modifizierten GRF-1–29-Sequenz. Davon zu unterscheiden sind die GHRPs / Ghrelin-Mimetika wie Ipamorelin, die über einen anderen Rezeptor wirken. Da beide Wege komplementär sind, werden sie in der Forschung häufig gemeinsam betrachtet.

Struktur, Handhabung & Lagerung im Forschungskontext

CJC-1295 ist ein 29-Aminosäuren-Peptid (Molekulargewicht ≈ 3.367 Da in der Form ohne DAC). Für Laborzwecke wird das lyophilisierte Pulver mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert; Mengen berechnet der Peptid-Rechner. Lagerung: lyophilisiert bei 2–8 °C (langfristig −20 °C), rekonstituiert gekühlt und lichtgeschützt.

Häufige Fragen zu CJC-1295

Was ist der Unterschied zwischen CJC-1295 mit und ohne DAC?
Mit DAC bindet das Peptid an Albumin und hat eine Halbwertszeit von mehreren Tagen; ohne DAC (Mod GRF 1–29) ist die Wirkdauer deutlich kürzer.

Warum wird CJC-1295 mit Ipamorelin kombiniert?
GHRH-Analoga und GHRPs wirken über unterschiedliche, komplementäre Rezeptoren; die Kombination wird in der Forschung auf synergistische Effekte untersucht.

Wie unterscheidet sich CJC-1295 von Tesamorelin?
Beide sind GHRH-Analoga; Tesamorelin basiert auf GHRH 1–44, CJC-1295 auf einer modifizierten GRF-1–29-Sequenz.

Wie wird CJC-1295 gelagert?
Lyophilisiert bei 2–8 °C (langfristig −20 °C), rekonstituiert gekühlt.

Strukturierter Überblick: CJC-1295 im Peptid-Lexikon. Grundlagen: Was sind Peptide?

CJC-1295 kaufen – Forschungspeptid in 5 mg & 10 mg, HPLC-/LC-MS-geprüft, COA pro Charge, Versand aus Deutschland.

Dosierungs- und Intervallangaben in der Forschung

Ein standardisiertes Schema für eine CJC-1295 DAC Dosierung existiert nicht. In der präklinischen Literatur werden Angaben je nach Modellsystem in unterschiedlichen Formaten berichtet: In Zellassays, etwa über die Messung der cAMP-Akkumulation in Zellen mit GHRH-Rezeptor, werden molare Endkonzentrationen angegeben. In tierexperimentellen Untersuchungen wird die Menge auf das Körpergewicht bezogen, in der Regel in Mikrogramm pro Kilogramm, ergänzt um Applikationsweg, Vehikel und Intervall.

Der praktisch wichtigste Punkt betrifft das Intervall. Wegen der stark unterschiedlichen Verweildauer werden Applikationsabstände für die DAC-Variante in Studien in Tagen beschrieben, für die Variante ohne DAC dagegen in Stunden. Beide Angaben lassen sich nicht ineinander umrechnen. Selbst equimolare Mengen erzeugen verschiedene Expositionsprofile, weil sich Gesamtexposition über die Zeit und Spitzenkonzentration gegenläufig verhalten. Eine Veröffentlichung, die lediglich CJC-1295 nennt, ohne die Variante zu spezifizieren, ist für die Versuchsplanung damit nicht verwertbar.

Diese Angaben sind nicht zwischen Spezies und nicht auf den Menschen übertragbar. Sie beschreiben ausschließlich, in welcher Form Mengen in der Literatur berichtet werden, und stellen keine Anwendungsempfehlung dar.

Rekonstitution und Lagerung im Labor

Beide Varianten werden als weißes Lyophilisat geliefert. Zur Rekonstitution wird im Laborkontext bakteriostatisches Wasser verwendet, wenn mehrfach aus derselben Durchstechflasche entnommen werden soll, andernfalls steriles Wasser oder ein definierter Puffer.

Die rechnerische Umsetzung der Zielkonzentration erleichtert der Peptid-Rechner; substanzbezogene Temperatur- und Haltbarkeitsangaben fasst der Lagerungs-Guide zusammen. Eine Einordnung im Kontext weiterer untersuchter Substanzen bietet die Übersicht zu Peptiden im Muskel- und Regenerationskontext.