Eine verkürzte Variante von IGF-1 ohne die ersten drei N-terminalen Aminosäuren. Durch das Fehlen dieser Reste bindet IGF-1 DES kaum an IGFBPs, wirkt dafür lokal deutlich potenter als natives IGF-1.
Durch das Fehlen der ersten drei Aminosäuren (Gly-Pro-Glu) ist die IGFBP-Bindungsaffinität drastisch reduziert. Die Folge ist eine 5- bis 10-fach höhere lokale biologische Aktivität im Vergleich zu nativem IGF-1 bei Bindung an den IGF-1-Rezeptor. Dies macht IGF-1 DES zu einem bevorzugten Forschungstool für gewebelokalisierte IGF-1-Wirkung.